femmestyle Schönheitschirurgie

Das menschliche Ohr

Das Ohr

Ohren OP, ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung!


Die Ohrenoperation

Die idealen Ohren passen sich harmonisch und unauffällig den Proportionen des Gesichts an.
Eine Verformung der Ohrknorpel oder eine sehr große Ausbildung einzelner Knorpelteile können die Ursache für abstehende Ohren sein.
Abstehende, unschöne Ohren, Höckerbildungen, Tassen- und Schlüsselohren stellen selten ein körperliches, häufig jedoch ein seelisches Problem (sog. „Ohrenkomplex“) dar.
Mit einer Operation kann der Ohrknorpel neu geformt und das Ohr angelegt werden.
Die operative Korrektur kann seelische Fehlentwicklungen vermeiden und die Lebensqualität enorm steigern.
Dabei werden Form, Größe und Stellung der Ohren den Gesichtszügen optimal angepasst.
Der normale Abstand der Ohren beträgt ca. 18 mm vom Kopf entfernt.


Diese Operation kann ab dem 5. Lebensjahr durchgeführt werden, da ab diesem Alter kein wesentliches Größenwachstum mehr zu erwarten ist.
Die Ohrenkorrektur kann in Vollnarkose (vor allem bei Kindern) aber auch in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Zum Zeitpunkt der Operation darf der Patient an keinen akuten Infekten leiden (z.B. Schnupfen, Husten, Ohrinfektion, Grippe..), da dadurch das Operationsergebnis und der optimale Heilungsverlauf gefährdet wären.

Es gibt 3 Techniken bei der Ohrenkorrektur:

I: Technik nach Stenström:
Dabei wird der Ohrknorpel an der Vorderseite des Ohres etwas geschwächt (eingeritzt), dadurch lässt sich das Ohr leichter nach hinten biegen.
Das Ohr kann nach Entfernen einer Hautspindel auf der Rückseite durch Nähte angelegt werden.
Hierbei wird die Knorpelstruktur so verändert, dass sich das Ohrgerüst von selbst in die günstigere Form legt. Nähte dienen nur zur Fixierung, bis die Heilung abgeschlossen ist.
Wenn der Ohrknorpel relativ weich ist, kann auf das Einschneiden des Knorpels verzichtet werden.

II: Technik nach Mustardé:
Dabei wird die Faltung der Anthelixfalte durch Nähte erzielt und so das Ohr angelegt.
Bei Nahttechniken ist das Risiko der Wundheilungsstörung geringer als beim Einsatz von Schnitten.
Der Knorpel steht hierbei allerdings unter Spannung.

III: Technik nach Converse:
Dabei werden noch zusätzlich Schnitte in den Knorpel durchgeführt.
Weiters kann es notwendig sein, ein Stück Knorpel zu entfernen, der verbleibende Knorpel wird abgeschliffen und in die gewünschte Form modelliert.


Welche der Techniken bzw. Kombinationen erforderlich sind, sollte bei einem ausführlichen Beratungsgespräch genau besprochen werden.

Eine häufige Kombination der Technik ist die so genannte „Schnitt- Nahttechnik“.
Schnitt und Naht zusammen zwingen den Knorpel in die neue Form. Auf dem Knorpel, der von der Haut getrennt wurde, markiert der Operateur die neu zu bildende Falte.
Manchmal muss die Vertiefung durch Herausschneiden eine Knorpelstücks verkleinert werden.
Der Hautschnitt liegt hinter dem Ohr, dadurch kann äußerste Diskretion gewahrt werden.
Die Schnittstellen werden mit einer Naht fixiert.
Die neue Falte wird durch entsprechenden Zug an den Nähten bestimmt.
Danach wird die Hautwunde durch eine fortlaufende Naht verschlossen. Darüber kommt ein druckausübender Watteverband, welcher bei Erwachsenen 2 Tage, bei Kindern 10 Tage verbleibt.

Das endgültige Ergebnis kann nach ca. 6 Wochen beurteilt werden.

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