femmestyle Schönheitschirurgie

Die Kapselfibrose, eine Gefahr

Die Kapselfibrose

Die Kapselfibrose


Die Kapselfibrose nach Brustvergrößerung OP

Immer noch eine der gefürchteten Komplikationen nach einer Brustaugmentation (Brustvergrößerung) ist die Kapselfibrose.

Hier handelt es sich um eine Kapsel aus hartem Bindegewebe, welche das Implantat umschließt.
Der Körper bildet um den Fremdkörper eine Umhüllung aus Bindegewebe, welches sich zusammenziehen kann.
Als natürliche, physiologische Reaktion bildet der Körper um das Brustimplantat eine Bindegewebshaut (die sog. Kapsel).
Im Idealfall bleibt das Bindegewebe elastisch und dünn, das Implantat ist bei guten Weichteilverhältnissen (eigenes Brustgewebe ist vorhanden) kaum zu tasten und nicht sichtbar.

Diese Hülle (Kapsel) kann aber auch dick und hart werden und das Brustkissen zusammendrücken und deformieren.
Schrumpft diese Kapsel, kann das Kissen in eine andere Lage gezwungen werden, wodurch auch teils starke Schmerzen auftreten können.
Im Extremfall kann die zu enge Kapsel eine Ruptur (Platzen) des Implantates auslösen.


Die Stadien der Kapselfibrose:

I:
Eine leichte Verhärtung der Kapsel ist tastbar und ev. im Ultraschall erkennbar.
Optisch nicht sichtbar und verursacht meist keine Schmerzen.

II: Die Verhärtungen sind stärker und die betroffene Brust kann spannen und schmerzen.

III: Die Kapsel ist hart und fest und das Implantat kann dadurch zusammengedrückt und deformiert werden. Hier kann es zum Teil auch zu starken Schmerzen kommen.

IV: Die Kapsel ist so fest, dass das Implantat stark zusammengepresst wird und die Gefahr der Ruptur gegeben ist.
Es kann zu starken Schmerzen kommen.


Therapie:

Aufgrund der neuen Implantate, welche eine texturierte (aufgeraute) Oberfläche besitzen, kann sich das Gewebe in die Oberfläche gut verankern (einwachsen), wodurch das Risiko einer Kapselfibrose auf 5-10 % verringert werden konnte.
Wichtige Aspekte der Operation, wie absolut steriles operieren, raue Oberfläche bei der Wahl der Implantate, sowie kohäsive (auslaufsichere) Silikonfüllungen, geringe Blutungen (bluttrockene Präparation) und das Implantat unter den Brustmuskel zu implantieren, vermindern die Komplikation der Kapselfibrose auf unter 5 %.

Die Therapie der leichten Kapselfibrose ist die sog. endoskopische Kapsulotomie.
Hier wird über einen kleinen Schnitt der Haut, minimal-invasiv das Narbengewebe (die Kapsel) eingeschnitten, wodurch das Implantat wieder mehr Platz bekommt.

© 2014 femmestyle zum Thema Kapselfibrose